Das Museum bot neben mehr als 150 alten Automobilen und etwa 100 Zweirädern auch Einblicke in Ladengeschäfte, die den Alltag in der frühen Bundesrepublik prägten. Viele der Mitgereisten fühlten sich in ihre Kindheit zurückversetzt. Die Jüngeren staunten über Dinge, die ihnen von den Alten erklärt wurden. Die mit viel Liebe zum Detail hergerichtete Ladenpassage beherbergte außer Kaufmannsladen, Apotheke, Spielwarengeschäft usw. auch eine Poststelle mit allem, was im Laufe der Jahrzehnte in Poststellen zu finden war. Der Vorsitzende der Sammlerfreunde, Dr. Peter Müller, hatte sich den Spaß gemacht, von einem ehemaligen Schulkameraden, der bei der Deutschen Bundespost Briefträger war, Uniform, lederne Briefträger- und Geldtasche auszuleihen und in der Poststelle Briefmarken der frühen 1960er Jahre, die er bogenweise mitführte, anzubieten, selbstverständlich zum damaligen Preis in Pfennig.
Nach den kurzweiligen Stunden im Museum kehrte die Gruppe in die angrenzende Gastronomie ein, stärkte sich und gab die vielen gewonnenen Eindrücke untereinander weiter. Insgesamt ein schöner und interessanter Ausflug ging um 21.00 zu Ende.